Die Sonntagsfrage mit Chriz Wagner

In Ihrer E-Serie Die Ewigen reisen Ihre unsterblichen Protagonisten durch die Zeit. Wenn auch Sie durch die Zeit reisen könnten, wohin würde es gehen und warum?

Wie man an meiner Buchreihe unschwer erkennen kann, habe ich ein Faible für entlegene Orte, mit ihren Menschen und deren geschichtlichem Hintergrund. Da fällt es schwer, sich auf ein Ziel festzulegen.

Auf jeden Fall würde ich so weit zurückreisen, wie ich es nur kann. Ich würde vorbeihuschen an der industriellen Revolution, einen flüchtigen Blick auf die letzten Könige werfen, am Mittelalter vorüberziehen und einen Zwischenstopp im alten Rom einlegen, das mich schon immer faszinierte. Dann würde ich noch viel tiefer in die Vergangenheit zurückgehen, die antiken Griechen, Assyrer, Phönizier, Mykener, Babylonier besuchen und zielstrebig rückwärts zu den Ägyptern und den Sumerern reisen. Ich würde mich in eine vorsintflutliche Epoche begeben, als Göbekli Tepe noch nicht einmal erdacht war, zum Ursprung der Kulturen, um die ersten Schritte der Menschheitsgeschichte sehen zu können und Antworten auf die Fragen zu finden: Was hat uns zu Menschen gemacht? Gibt es einen Auslöser?

Und dann, wenn ich weiß, wo die Wurzeln verankert sind, würde ich mich blitzschnell wie ein Windhauch vorbei an unserer Zivilisation in die ferne Zukunft aufmachen, um zu erleben, wohin die Reise noch geht.

Von Chriz Wagner sind bei Endeavour Press bisher erschienen:

Die Ewigen – Die Gärten von Rom

Die Ewigen – Der Bruderpakt

Die Ewigen – Die Zeichen der Schuld

Die Ewigen – Von sterbenden Engeln

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Kathinka Nohl